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Kohlberg hofft auf Fördergelder

29.06.2020 05:30, Von Mara Sander — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kohlberg unternimmt neuen Anlauf, um an Geld zu kommen

KOHLBERG. Kohlberg möchte seinen Ortskern entwickeln, öffentliche Gebäude barrierefrei machen – allen voran das geplante Bürgerbüro – und die Nahversorgung dauerhaft sichern. Doch dazu fehlt das nötige Geld. Nachdem der Antrag auf Aufnahme in das Landessanierungsprogramm (LSP) 2020 keinen Erfolg brachte, „bestehen aus Sicht der Verwaltung derzeit zwei Möglichkeiten, die erarbeiteten Ziele aus der Zukunftswerkstatt Kohlberg 2025 zu erreichen“, informierte Bürgermeister Rainer Taigel in der vergangenen Gemeinderatssitzung. Die eine sei der erneute Antrag auf Aufnahme in das LSP 2021, die andere ein Antrag auf Förderung aus dem Entwicklungsprogramm ländlicher Raum (ELR). Beide Anträge wird die Verwaltung vorbereiten.

„Förderschwerpunkt Grundversorgung hat weiterhin hohe Priorität“, so Taigel zum ELR. Dafür gebe es einen Fördervorrang. Die schon im LSP beantragten Zuschüsse zur Sanierung des Spritzenmagazins für die Schaffung eines barrierefreien Raumes für einen Nahversorger würden hier passen.“

Auch die bereits beantragte Machbarkeitsstudie für Seniorenwohnungen im Ortskern passe hier, wie auch eventuell private Maßnahmen und mögliche Schaffung von Wohnraum für Flüchtlinge und Obdachlose im Bestand. Auch die Barrierefreiheit für das Bürgerbüro im Rathaus würde in das ELR-Programm passen.

Durch die pandemiebedingten Steuereinbrüche sei die Aufbringung der notwendigen Eigenmittel schwieriger geworden. Eine gezielte Förderung durch das ELR könne für die Gemeinde von Vorteil sein, so Taigel.

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