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Hörnle und Forst

20.06.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Herbert Schaal, Nürtingen. Blenden wir die Zeit ein halbes Jahrhundert zurück. Bereits zu jener Zeit waren Umwelt-, Klima-, Naturschutz in der Bevölkerung tief verwurzelt. Aber auch das Thema Bürgerbeteiligung hat man schon damals in Dettingen im Ermstal nicht so geringschätzig vom Tisch gewischt wie in diesen Tagen im Rathaus in Nürtingen.

Der Kampf gegen den Abbau des Hörnle ist ein eindrucksvolles Beispiel für ein bürgerschaftliches Engagement. Das Hörnle ist ein Bergrücken der Schwäbischen Alb bei Neuffen. Viele Bürger und Bürgerinnen und maßgeblich der Schwäbische Albverein haben seinerzeit unbeirrbar und beharrlich gegen den Abbau des Hörnle protestiert. Das Nürtinger Zementwerk hat das Gestein dieses Bergrückens für die Herstellung von Zement abgebaut. Im Hinblick auf eine langfristige Sicherung der Produktion wollte das Zementwerk mit viel Geld der Gemeinde Dettingen/Erms den ganzen Bergrücken abkaufen und diesen weitgehend abtragen.


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