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Höhere Mietobergrenze für ALG-II-Haushalte

08.07.2005 00:00, Von Henrik Sauer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kreissozialausschuss beschließt Erhöhung um fünf Prozent - Sachstandsbericht der Arge

Die Mietobergrenze für Wohnungen von Empfängern von Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld wird im Landkreis Esslingen um fünf Prozent angehoben. Der Sozialausschuss des Kreistags stimmte am Donnerstag einer entsprechenden Richtlinie zu. Gleichzeitig werden die finanziellen Leistungen für die Erstausstattung mit Möbeln und Bekleidung zu Pauschalen zusammengefasst, die sich an den Beträgen der seitherigen Sozialhilfe orientieren. Nach dem seit Januar geltenden Recht ist der Ergänzungsbedarf an Möbeln und Bekleidung aus dem monatlichen Regelsatz des Arbeitslosengelds II zu finanzieren.

Die Höchstgrenzen für Kaltmieten waren letztmals im Jahre 2001 angehoben worden. Laut Kreisverwaltung hätten Untersuchungen von Vermietungsanzeigen ergeben, dass im Schnitt je nach Haushaltsgröße nur zwischen 15 und 30 Prozent der geforderten Mieten unterhalb der Höchstgrenze lagen und die Miethöchstgrenze um 19 Prozent unter dem allgemeinen Mietniveau im Landkreis liege, so dass es für Hilfeempfänger entsprechend schwierig ist, angemessenen Wohnraum nach diesen Vorgaben zu finden.


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