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Hochwasserschutz mit Charme

28.01.2016, Von Nicole Mohn — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Büro Fritz legt dem Gemeinderat Entwurf für die Schutzmauern entlang des Neckars in Neckartailfingen vor

Grauer Beton, massive Wände – Hochwasserschutz hat in der Regel kaum architektonischen Charme. Das Büro Fritz Planung möchte es in Neckartailfingen jedoch anders machen. Am Dienstagabend stellte Planer Martin Seckel-Schmidt dem Gemeinderat einen Entwurf vor, der die massive Betonmauer am Neckarufer optisch aufwertet.

NECKARTAILFINGEN. „Hinterhofcharme“ attestiert der Diplomingenieur den üblichen Schutzmaßnahmen entlang von Neckar, Rhein oder Elbe. Triste Betonmassive, die man kaum überblicken kann. Solch ein Monstrum an der schmucken Neckarallee und der neuen Neckartailfinger Festhalle – für ihn ist das ein NoGo. An den Entwurf seines Büros hat der Fachmann deshalb eigens eine Architektin gesetzt. Und die hat so einige Ideen, wie mit nur wenig Aufwand Schutz Aufenthaltsqualität erhält. Rankgitter und Sitzbänke sollen Strukturen in das Mauerband bringen. Denkbar wäre auch, Sichtfenster oder Bullaugen in die Mauer zu integrieren, schlägt Seckel-Schmidt vor: „Wir wollen, dass der Fluss erlebbar bleibt“, erklärt der Ingenieur dazu. Auch gebe es spezielle Verfahren, Bilder in Fotoqualität auf den Beton aufzubringen. „Das sind alles nur Vorschläge, um Ihnen eine Vorstellung zu geben, wie man den Hochwasserschutz auch qualitativ gestalten kann“, so Seckel-Schmidt.


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