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Hochwassergefahrenkarte soll auf den Prüfstand

28.07.2017 00:00, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Neuffen und Beuren beauftragen Ingenieurbüro mit Gutachten – Grundschul-Kernzeitbetreuung mit neuem Konzept

NEUFFEN. Die Hochwassergefahrenkarten des Landes hatte in Neuffen die Wellen hochschlagen lassen: Schon damals bei der Vorstellung sorgte das Werk für reichlich Diskussionsstoff im Gemeinderat. Der Plan, den Ingenieur Karl Blankenhorn im November dem Gremium erläuterte, empörte die Ratsmitglieder. Die Karte sei nicht plausibel und erkläre Teile der Stadt zu Überflutungsflächen, die nicht gefährdet seien, so die einhellige Meinung der Stadträte.

Der Planer ließ allerdings keinen Zweifel daran, dass er mit der Methodik des Ingenieurbüros, das die Karte im Auftrag des Landes erstellt hat, nicht einverstanden ist. Das Einzugsgebiet der Neuffener Bäche sei einfach zu klein, um Hochwassergefahren mit den herkömmlichen Rechenmodellen vorherzusagen.

Mit dieser Argumentation hätten sich aber weder das Landratsamt noch das Regierungspräsidium überzeugen lassen. Sie wollen Änderungen an der Karte nur nach einem Expertengutachten prüfen. Das hat die Stadt nun am Dienstag einstimmig in Auftrag gegeben. Gemeinsam mit der Gemeinde Beuren, die ebenfalls gravierende Fehler in der Karte sieht, soll das Ingenieurbüro Wald und Corbe die Lage vor Ort erneut überprüfen. Für die Stadt Neuffen entstehen dadurch Kosten von rund 25 000 Euro.


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