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Hitzige Debatte um Ganztagsbetreuung

19.04.2007 00:00, Von Ralph Gravenstein — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Grafenberger Gemeinderat beschließt Pilotphase: Zwei Wochentage Betreuung für Grundschüler

GRAFENBERG. Teils heftige Wortwechsel begleiteten die Debatte im Grafenberger Gemeinderat am Dienstagabend um die Einführung einer Pilotphase für die Ganztagsbetreuung von Grundschülern: Künftig soll an zwei Wochentagen eine Ganztagsbetreuung gewährleistet werden. Diesem Grundsatzbeschluss ging jedoch die Diskussion voraus, ob für ein solches Angebot tatsächlich ein konkreter Bedarf besteht: Denn die zu Grunde gelegte Umfrage unter potenziell interessierten Grafenberger Familien war zumindest Ratsmitglied Thomas Vorwerk (FWV) zu dünn.

Alles las sich in der Vorlage der Gemeindeverwaltung eigentlich recht unstrittig: Auf Basis einer Umfrage unter rund 250 Familien aus Grafenberg sollte ein Grundsatzbeschluss des Gemeinderats her, der die Schaffung einer Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder an zwei Wochentagen vorsieht.

Die Umfrageergebnisse sprachen aus Sicht der Verwaltung eine klare Sprache: Von den 250 angeschriebenen Familien hatten 83 an der Umfrage teilgenommen, 33 davon zeigten sich an einem Betreuungsangebot konkret interessiert. Wir haben auf Grund dieser Ergebnisse ein maßgeschneidertes Modell für Grafenberg entwickelt, erklärte Bürgermeister Holger Dembek: Lediglich zwei Wochentage statt der ursprünglich angedachten vier sollen als Betreuungsangebot festgelegt werden.


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