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Historischer Dorfcharakter soll bleiben

29.03.2018 00:00, Von Lutz Selle — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Vorsitzenden des Vereins Historisches Beuren machen sich Sorgen um das künftige Aussehen der Ortsmitte

Ein Gemeinderatsbeschluss in Beuren hat bei Jürgen Kretzschmar und Hans Heitmann, beide Vorstände beim Verein Historisches Beuren (VHB), die Alarmglocken schrillen lassen. Ein knapp 500 Jahre altes Haus soll abgerissen werden und Platz für einen Neubau machen. Das ist Anlass für die beiden, sich allgemein um die Zukunft der historischen Ortsmitte zu sorgen.

Das Einverständnis des Gemeinderats zum Abbruch des Gebäudes Stocknachstraße 3 (links mit Gerüst mit grüner Plane) ist Anlass für die Vorstände des Vereins Historisches Beuren, sich Sorgen um die Zukunft der historischen Ortsmitte zu machen.  Foto: lcs
Das Einverständnis des Gemeinderats zum Abbruch des Gebäudes Stocknachstraße 3 (links mit Gerüst mit grüner Plane) ist Anlass für die Vorstände des Vereins Historisches Beuren, sich Sorgen um die Zukunft der historischen Ortsmitte zu machen. Foto: lcs

BEUREN. Nur in wenigen kleinen Gemeinden ist die Dichte an Häusern, die mehrere Hundert Jahre alt sind, auf engstem Raum so groß wie in Beuren. Um das einheitliche historische Ortsbild rund um das Rathaus machen sich die Vertreter des 72 Mitglieder starken VHB nun ernsthafte Sorgen, nachdem der Gemeinderat sein Einverständnis für den Abriss des nicht unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes an der Stocknachstraße 3 und die Errichtung eines neuen Zweifamilienhauses an gleicher Stelle erteilt hat. „Wir haben die Befürchtung, dass nun Bauten entstehen, die nicht in die Umgebung passen“, erklärt Jürgen Kretzschmar. Ein weißer Neubau mit Kunststofffenstern und einer modernen Fertiggarage – was heute in vielen neuen Wohnsiedlungen zu sehen ist, wäre für Kretzschmar in der Stocknachstraße „für das Ortsbild katastrophal“.


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