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„Himmelsstürmer“ für Schwindelfreie

14.08.2017 00:00, Von Joachim Lenk — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Aussichtstürme auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz sind ein beliebtes Ausflugsziel

Seit zehn Jahren kann man auf den drei 20 bis 42 Meter hohen Türmen auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen eine herrliche Aussicht genießen. Dank des Albvereins, der den Abriss verhindert hatte. Die Himmelsstürmer im Landkreis Reutlingen waren auch schon mehrmals Ziel einer Leserfahrt der Nürtinger Zeitung.

MÜNSINGEN. Ende 2005 wurde der Truppenübungsplatz Münsingen geschlossen. Die drei Beobachtungstürme der Bundeswehr, auf denen die Soldaten früher das Schießen auf dem Platz in sicherer Entfernung verfolgen konnten, sollten damals abgerissen werden. So weit kam es aber nicht. Der Schwäbische Albverein pachtete die drei Stahlkolosse von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und verpflichtete sich, die Himmelsstürmer verkehrssicher zu machen. Mehrere Monate lang hat es gedauert, bis die drei Anfang der 1980er-Jahre gebauten Türme den Sicherheitsbestimmungen des Reutlinger Landratsamtes entsprochen hatten. „Was beim Militär als sicher gilt, ist im zivilen Bereich noch lange nicht sicher“, erklärte damals der Architekt, der für den Umbau zuständig war. So schraubte der Albverein Stahlgitternetze aus einem Chrom-Nickel-Gemisch an die Treppengeländer und montierte auf den Aussichtsplattformen zusätzlich zurückgesetzte Abgrenzungszäune. Alles musste der württembergischen Landesbauordnung entsprechen. Außerdem wurden rund um die Himmelsstürmer Zäune aufgestellt.


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