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Hilfe für Bären in Kroatien

27.08.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jugendrotkreuz machte sich fit in Sachen Naturschutz

NÜRTINGEN (pm). In den Sommerferien bewiesen 14 Mitglieder des Jugendrotkreuzes im Kreisverband Nürtingen-Kirchheim, dass sie nicht nur fit in Erster Hilfe, sondern auch in Sachen Naturschutz sind. Schauplatz war das 800-Seelen-Dorf Kuterevo, wo der Sozialpädagoge Ivan Crnkovic 2002 ein Bären-Waisenhaus gründete.

Noch immer existieren in den weiten Waldgebieten Kroatiens etwa 1000 freilebende Braunbären. Werden die Jungen in den ersten zwei Jahren durch einen Unfall von der Mutter getrennt, haben sie keine Chance, ohne menschliche Hilfe zu überleben. Die meisten Auswilderungsversuche sind in anderen Ländern gescheitert, da sich die Bären an ihre neuen Ernährer gewöhnt haben und immer wieder besiedelte Gegenden aufsuchen und somit eine Gefahr für die Bewohner darstellen. Demzufolge werden die mittlerweile drei halbstarken Bären die beiden 800 Quadratmeter großen Gehege nur noch zu einem Umzug in ein größeres eingezäuntes Gelände im Naturschutzpark Velebit verlassen.

Die Aufgabe der Jugendrotkreuzler bestand zum einen darin, täglich 20 Kilogramm Futter für die hungrigen Tatzentiere zu sammeln. Schubkarrenweise wurden Pflaumen, Mirabellen, auch Kartoffeln und anderes Gemüse geerntet. Sie sind Feinschmecker, berichtet der 18-jährige Christoph Pid aus Nürtingen, denn von den Karotten fressen sie nur die Rüben, das Kraut bleibt liegen.


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