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Hilfe auch im Einzelfall

06.09.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Spenden unserer Leser brachten neue Hoffnung für Aidskranke

(jg) Als es mir ganz mies ging, da wart Ihr da. Das werde ich Euch nie vergessen: Eine junge Frau sitzt da im Büro des Frauenzentrums von Sewastopol. Nur weil sie sich selbst dazu bekennt, weiß man, dass sie Aids hat. Die 20-jährige Tanja tut diesen (nicht leichten) Schritt, um Ihnen, liebe Leser, von Herzen Dank zu sagen.

Für die Aids-Hilfe in Sewastopol wurde im Rahmen unserer Aktion Licht der Hoffnung so viel gespendet, dass mit den rund 32 000 Euro nicht nur ein neuer Kreißsaal für die Geburtsklinik Nummer 1 eingerichtet wurde und in der Tuberkuloseklinik Angehörige in einem Abschiedsraum ihren aidskranken Angehörigen beim Sterben begleiten können, es blieb auch eine kleine Summe übrig, mit dem das Frauenzentrum in Einzelfällen große Not lindern kann.

Auch darüber berichteten die Partner vor Ort den Besuchern aus dem Schwabenland in allen Details. Koordiniert hat die Einzelfallhilfe Ira Wassilienko, die beim Frauenzentrum mitarbeitet und zugleich Sozialarbeiterin an der TB-Klinik ist.

Sie griff zum Beispiel mit Nürtinger Hilfe Tanja unter die Arme, um ihr zur Seite zu stehen, als mir selbst meine Mutter nicht mehr helfen konnte, als ich und mein Kind krank waren. Sie weiß übrigens noch nicht, ob ihre kleine Victoria auch schon mit Aids infiziert ist. Aber in ihrem kurzen 20-monatigen Leben war sie schon elf Mal im Krankenhaus.


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