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Heroin im Magen geschmuggelt

09.11.2012 00:00, Von Bernd S. Winckler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Aichtaler Drogenhändler vom Landgericht verurteilt

Das Landgericht Stuttgart hat nach dreiwöchiger Hauptverhandlung jetzt drei 20- bis 25-jährige Männer aus Aichtal wegen gewerbsmäßigem Rauschgifthandel zu Freiheitsstrafen zwischen eineinhalb und fünf Jahren verurteilt.

AICHTAL. Das Trio hat nach den richterlichen Feststellungen erhebliche Mengen Heroin und in einem Fall Kokain von Aichtal aus an Abnehmer verkauft.

Die Drogen wurden jeweils in sogenannten „Darmcontainern“ von den Niederlanden nach Aichtal geschmuggelt. „Eine äußerst gefährliche Transport-Art“, wie ein Esslinger Rauschgiftfahnder in einer Prozesspause sagte. Falls in den Stunden der Fahrt, in denen das in Latex eingewickelte Heroin sich im Magen befindet, auch nur eines aufplatzt, ist der Träger dem Tod geweiht. Die austretenden Rauschgiftmengen gelangen sofort in den Blutkreislauf, man stirbt innerhalb einer Stunde, sagt ein Gutachter.

Unter dem Strich hatten die drei Männer innerhalb eines halben Jahres etwa 150 Gramm Heroin und 1,5 Gramm Kokain auf diese Weise über die holländisch-deutsche Grenze nach Aichtal gebracht. Dass sie zusätzlich noch eineinhalb Kilo des Stoffes im Wert von über 80 000 Euro schmuggelten, wie es in einer ersten Mitteilung des Stuttgarter Landgerichts hieß, resultierte auf einem Druckfehler. Statt 1,5 Kilo sollte es 1,5 Gramm heißen.


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