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Heil attackiert Lafontaine

18.06.2007 00:00, Von Manuela Huber — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

SPD-Generalsekretär bei der Kreisdelegiertenkonferenz

Auf Willy Brandt brauche sich Oskar Lafontaine nicht zu berufen, sagte SPD-Generalsekretär Hubertus Heil. Angesichts des widerlichen Populismus der Linken würde sich der Altkanzler nämlich im Grabe umdrehen. Die Gestaltung der Zukunft dürfe man jener komischen Truppe also nicht überlassen. Starke Worte, aber auch klare Statements zum Bremer Entwurf des neuen Parteiprogramms gab es auf der SPD-Kreisdelegiertenkonferenz im Zentrum Zell zu hören.

Wir wollen auf Erden glücklich sein und wollen nicht mehr darben, sagte Heinrich Heine. Wer die hehre Tradition der Sozialdemokraten nicht mehr ganz parat hatte, der konnte sein historisches Wissen mit dem eingangs gezeigten Film über die SPD auffrischen.

Die zukünftigen Aufgaben der Partei hat der Kreisverband Esslingen anschließend mit Hubertus Heil diskutiert. Zugrunde lag der so genannte Bremer Entwurf, der im Oktober in das neue Grundsatzprogramm der Partei münden soll.

Bernd Köster will breite Schultern künftig stärker in die Pflicht genommen sehen, zu Gunsten der Schwächeren. Wenn die soziale Absicherung nicht mehr gewährleistet sei, so der DGB-Gewerkschaftssekretär, entferne sich die Partei noch stärker vom eigenen Verständnis als ohnehin schon geschehen. Nur, wer nicht arbeiten wolle, müsse sanktioniert werden.


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