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Hauswirth zieht nach Ludwigsburg

28.06.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der ehemalige Metzinger OB verlässt die Sieben-Keltern-Stadt

METZINGEN (efo). Dieter Hauswirth, der ehemalige Metzinger Oberbürgermeister, hat sich von Metzingen mit einer „Morgengabe“ an die Diakonie-Sozialstation verabschiedet. Er spendete den Reinerlös seines Buches, immerhin 2000 Euro. Der Grund dafür ist, dass die Familie des Ex-Oberbürgermeisters zum 1. Juli nach Ludwigsburg umzieht, und zwar „nicht, weil Metzingen uns nicht gefällt, das Gegenteil ist der Fall“, sondern weil es sich aus pragmatischer Sicht einfach anbietet. So ist Hauswirth seit knapp einem Jahr Geschäftsführer der Paul-Lechler-Stiftung, deren Sitz in Ludwigsburg ist. Zum anderen hat er an der Hochschule Ludwigsburg einen Lehrauftrag im Bereich Verwaltung und Finanzen, und dann sind da noch die Kinder mit den beiden Enkelkindern, die im Raum Ludwigsburg leben.

Das Buch „Wenn man alles vorher wüsste . . .“ schrieb Hauswirth nach seinem Rücktritt vom Amt des Oberbürgermeisters. Im August 2008 haben sich die Metzinger im Rahmen eines Bürgerentscheids gegen die Ansiedlung eines großen Boss-Zentrallagers im geplanten Neuhäuser Gewerbegebiet Braike-Wangen ausgesprochen. „Ich habe danach physisch wie psychisch gelitten“, berichtete er. Es mache ihm immer noch zu schaffen, dass es ihm in zehnjähriger Amtstätigkeit nicht gelungen sei, sein soziales Gewissen zu vermitteln.


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