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„Haushalt für die Papiertonne“

24.03.2020 05:30, Von Andreas Warausch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ratssitzung abgesagt – Etat kommt noch einmal auf Prüfstand

FRICKENHAUSEN. In der Tälesgemeinde fielen gestern nicht nur die Sitzungen der Ortschaftsräte in Tischardt und Linsenhofen der Coronakrise zum Opfer – auch die heutige Sitzung des Gemeinderats wurde abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben. Eigentlich sollte in der Sitzung der Haushaltsplan für das laufende Jahr verabschiedet werden. Welche Folgen hat das?

Ohne die Verabschiedung des Haushalts, den man in den letzten Sitzungen diskutiert hatte, handele man nun auf Basis einer sogenannten „Interimswirtschaft“, erklärte Bürgermeister Simon Blessing gestern auf Nachfrage unserer Zeitung. Das Prozedere könne man auch als „vorläufige Haushaltsführung“ bezeichnen. Diese ende erst mit einer offiziellen Verabschiedung des Haushalts.

Auf die wird man aber noch warten müssen. „Der aktuelle Haushalt landete direkt in der Papiertonne“, sagt Blessing. Und zwar gleich nach der Auslieferung der gedruckten Versionen am Freitag. Blessing: „Wegen der Coronakrise muss alles noch einmal auf den Prüfstand.“ Schließlich müsse man mit Einbußen rechnen. Zum Beispiel bei der Gewerbesteuer. Oder auch bei den Kindergartengebühren. Auf der andere Seite, der Seite der Ausgaben, müsse man davon ausgehen, dass einige Projekte nicht wie geplant umgesetzt werden könnten. Man müsse sich fragen, nennt Blessing ein Beispiel, ob Handwerker die nötigen Materialien bekommen werden.


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