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Harte Debatte um weicheres Wasser

28.11.2007 00:00, Von Ralph Gravenstein — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Versammlung des Zweckverbands Filderwasserversorgung: Klare Fronten und überraschende Ablehnung für Enthärtungsvorschläge

AICHTAL-AICH. Der Prüfstein der Solidarität im Zweckverband Filderwasserversorgung scheint aus besonders hartem Kalk zu bestehen: Der sorgt schon seit Langem für Unmut bei jenen Bürgern, deren Wohngemeinde zum Zweckverband gehört und das Wasser aus dem Neckartailfinger Wasserwerk bezieht. Doch es gibt im Verband auch glücklichere Orte in Sachen Kalk, wo weiches Bodenseewasser aus dem Hahn kommt: Und deren Stadtoberhäupter zeigten nun bei der Versammlung des Zweckverbands drastisch, dass sie eine Wasserenthärtung für die bislang Benachteiligten als überflüssigen Luxus betrachten. Dem Gutachter, der die Chancen einer Enthärtung für das Wasser aus dem Neckar vorstellte, warf Ostfilderns Oberbürgermeister Christof Bolay gar Parteilichkeit vor.

Der Vorsitzende des Zweckverbands Filderwasserversorgung, Peter Bümlein, konnte sich die Bemerkung nicht verkneifen, die seine Sicht der Debatte um weicheres Wasser für alle Mitgliedskommunen des Verbands kennzeichnete: Wer das weiche Bodenseewasser schon hat, sucht hier offenbar nach Argumenten, warum das harte Neckarwasser in Ordnung ist.


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