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Handwerkerfrauen fordern Entlastung

20.09.2008 00:00, Von Gesa Leesen — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Handwerkerfrauen fordern Entlastung

FDP-Abgeordnete Homburger verspricht weniger Bürokratie im Mittelstand

ESSLINGEN. Die „Unternehmerfrauen im Handwerk“ (ufh) Baden-Württemberg halten derzeit ihre Landesverbandstagung in Esslingen ab. Zwei Tage lang diskutieren die 85 Delegierten der rund 2000 Mitglieder starken Organisation im Hotel Konsul über Geschäftskonzepte, Familienorientierung und Bürokratie. Festrednerin des Auftaktes war Birgit Homburger aus dem Wahlkreis Konstanz, ihres Zeichens stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion und Landesvorsitzende der baden-württembergischen FDP.

In der ufh sind Ehefrauen von selbstständigen Handwerkern organisiert. Sie sind oft diejenigen, die die Buchhaltung erledigen. Sie schlagen sich mit Statistiken herum, rechnen Löhne aus, und wenn sie ein Kind bekommen, fällt der Mutterschaftsurlaub für sie in der Regel aus. Sie ärgern sich vor allem über ständig steigende Anforderungen, seien es umfangreiche Steuererklärungen, neue Verordnungen, langwierige Genehmigungsverfahren.

Auch mangelnde gesellschaftliche Anerkennung kleiner selbstständiger Unternehmer kann frustrieren, sodass die Präsidentin des ufh, Ruth Baumann, erklärte, sie wisse nicht, ob sie ihrem Sohn guten Gewissens raten könne, den Betrieb – ein Straßenbauunternehmen in Freiburg – in vierter Generation zu übernehmen: „Man liebt sein Kind ja schließlich.“


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