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Grundschullehrer mehr würdigen

31.12.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Verband VBE prangert Ungleichbehandlung der Lehrer an

(pm) Nach Auffassung des Kreisverbandes Bildung und Erziehung (VBE) Esslingen müssen alle Lehrkräfte in Ausbildung, Arbeitszeit und Besoldung endlich gleichgestellt werden. Die Grundlage dazu müsse in einer tiefgreifenden Reform der Lehrerausbildung gelegt werden. „Alle Lehrer sind Lehrer“, steht auf dem Weihnachtswunschzettel des VBE, denn noch immer seien einige Pädagogen „gleicher“ als die anderen, heißt es in einer Pressemitteilung. Wer aus Gerechtigkeitsgründen Bildungsreformen für Schüler vorantreiben wolle, dürfe bei der Lehrerschaft nicht wegsehen.

Dass die Arbeit der Lehrer je nach Schulart verschiedenartig sei, habe nach den jüngsten bildungspolitischen Diskussionen jeder verstanden, behauptet der VBE. Unverständlich bleibe jedoch weiterhin, warum Lehrer nach wie vor unter–schiedlich lang ausgebildet und unterschiedlich hoch bezahlt würden und warum sie unterschiedlich hohe Deputate (Wochenstundenverpflichtungen) haben.

nNoch immer hierarchische Strukturen

Obwohl laut Schulgesetz, Paragraf 4, alle Schularten gleichwertig sind, werden manche Lehrer noch immer als „besondere“ Lehrer gehandelt. So gebe es nach wie vor in hierarchische Strukturen eingebettete Laufbahnen – höherer Dienst und gehobener Dienst – aus einer Zeit, als Schulen noch obrigkeitsstaatliche Einrichtungen waren.


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