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Großkaliberschießen: Streit in Kohlberg

06.06.2013 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bürgermeister und Gemeinderat wollen Einigung herbeiführen – Nichtöffentlicher Runder Tisch am 27. Juni

Darf auf dem Platz des Schützenvereins bald mit Großkaliberwaffen geschossen werden? Das Thema treibt die Kohlberger Bürger derzeit um wie kaum eines in der Vergangenheit. Manche sprechen sogar von einem Riss, der durch die Gemeinde geht. Besorgt um den Frieden in Kohlberg, will Bürgermeister Klaus Roller eine Entscheidung noch vor der Sommerpause herbeiführen.

Mit solch einem Großkaliber-Sportgewehr Kaliber 7,62×51 könnte vielleicht auch in Kohlberg trainiert werden. Foto: Holzwarth
Mit solch einem Großkaliber-Sportgewehr Kaliber 7,62×51 könnte vielleicht auch in Kohlberg trainiert werden. Foto: Holzwarth

KOHLBERG. Der Plan des Schützenvereins, sein Angebot auf das Schießen mit Großkaliberwaffen zu erweitern, hat bei vielen Anwohnern des Kohlberger Neubaugebiets „Im Grund“ Entsetzen hervorgerufen. Sie fürchten, es könne mit der Ruhe in ihrem Wohnviertel vorbei sein, wenn erst regelmäßig die lauten Schüsse der Großkaliberwaffen zu hören sind. Viele Bewohner „Im Grund“ machen sich zudem Sorgen um den Wert ihrer Immobilien. „Ich habe mein Haus als Altersversorgung gebaut. Wenn ich jetzt mit einer Wertminderung wegen des Großkaliberschießens rechnen muss, schmerzt mich das schon“, sagt Michael Kleiss.


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