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Großbettlinger und Bempflinger Feuerwehr probten den Ernstfall

15.05.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Um 19.35 Uhr schrillten am Montagabend bei der Großbettlinger und der Bempflinger Feuerwehr die Alarmglocken. Glücklicherweise nur, um den Ernstfall zu proben. Auf einem Parkplatz hinter dem Großbettlinger Hallenbad wurde ein Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen inszeniert. Angenommen wurde, dass in jedem Fahrzeug eine Person eingeschlossen war, die mit schwerem Gerät herausgeschnitten werden musste. Außerdem hatte sich eine Person im Schock vom Unfallort entfernt. Diese musste gesucht und ebenfalls versorgt werden. Die Großbettlinger Floriansjünger waren mit drei Fahrzeugen und 21 Mann angerückt, die Bempflinger waren ebenfalls mit drei Fahrzeugen und 17 Mann vor Ort. Das Deutsche Rote Kreuz Großbettlingen hatte mit fünf Einsatzkräften die Erstversorgung der Unfallopfer übernommen. Ein Fahrzeug (Bild im Vordergrund) lag auf der Seite und musste durch spezielle Stangen abgestützt werden. „Dann kann man erschütterungsfrei arbeiten, das ist für die Unfallopfer, die sich noch im Wagen befinden, sehr schonend“, erklärte Einsatzleiter Roland Wurster. Nach gut einer Stunde war der Einsatz beendet und die Autos, die ein Reutlinger Schrotthändler zur Verfügung stellte, waren noch schrottreifer als zuvor. jh

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