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Größtes archäologisches Kulturdenkmal

04.09.2013 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Finanzstaatssekretär Ingo Rust warb am Heidengraben in Erkenbrechtsweiler für den Denkmalschutz

Am kommenden Sonntag ist wieder Tag des Denkmals. Dies nimmt Ingo Rust, Staatssekretär im Landesministerium für Finanzen und Wirtschaft, zum Anlass, Denkmale in allen vier Regierungspräsidien Baden-Württembergs zu besuchen. Gestern war er in Erkenbrechtsweiler und informierte sich über das größte mitteleuropäische Kelten-Oppidum, den Heidengraben.

Finanzstaatssekretär Ingo Rust (links) und Bürgermeister Roman Weiß lauschen den Erläuterungen des Leiters der archäologischen Denkmalpflege im Regierungspräsidium Tübingen, Dr. Frieder Klein (rechts). sg
Finanzstaatssekretär Ingo Rust (links) und Bürgermeister Roman Weiß lauschen den Erläuterungen des Leiters der archäologischen Denkmalpflege im Regierungspräsidium Tübingen, Dr. Frieder Klein (rechts). sg

ERKENBRECHTSWEILER. Der Heidengraben muss einst ein prächtiges Oppidum gewesen sein. Die Siedlungsanlage umfasste rund 1700 Hektar, die Befestigungsanlage hat eine Länge von elf Kilometern. Hervorragend geeignet, Landwirtschaft zu betreiben, aber auch in Krisenzeiten Bevölkerung aufzunehmen. Die Berghalbinsel zwischen Erkenbrechtsweiler, Grabenstetten und Hülben wird im Norden durch die Steilhänge des Albtraufs begrenzt. „Das haben sicher auch die Kelten gedacht und nahmen sich einen kleinen Abschnitt, um darauf Wall, Graben und den städtischen Kern, die Elsachstadt, zu errichten. Der Heidengraben ist das größte archäologische Kulturdenkmal, das wir haben“, zeigte Ingo Rust, dass er im Vorfeld zu seiner Denkmalreise seine Hausaufgaben gemacht hatte.


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