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Grillkohle aus Kohlenmeiler

26.09.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

BEUREN (la). Im Freilichtmuseum zeigt derzeit einer der letzten Köhler, Georg Geiselhart aus Hayingen-Münzdorf, das alte Handwerk der Köhlerei. Seit Tagen dampft und raucht der Meiler im Museum weithin sichtbar – auch eine weniger feine Nase kann den Meiler schon aus einigen hundert Metern ausmachen.

Insgesamt wurden über 20 Raummeter reines Buchenholz zu einem traditionellen Meiler aufgeschichtet, der nun nahezu vollständig „gegart“ ist, das heißt die Holzkohle kann geerntet werden. Am Sonntag, 28. September, beim großen Aktionstag „Aus dem Wald geholt – Waldnutzung einst und heute“, wird um 11 Uhr die Holzkohle „abgesackt“, also in Vier-Kilogramm-Papiersäcke verpackt und zum Kauf angeboten, solange der Vorrat reicht. Der Köhler schätzt, dass weit über 300 Säcke abgefüllt werden können. Das Holz hat während des Verkohlens etwa die Hälfte seines Volumens verloren, aber nahezu das Dreifache seiner Brennkraft gewonnen, so Geiselhart.


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