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Grafenberger Ja zum Ökostrom

13.09.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Stromliefervertrag mit EnBW bis 2010

GRAFENBERG (mar). Eindeutig für Ökostrom fiel die Entscheidung im Grafenberger Gemeinderat aus. Am Dienstag stimmte das Gremium einstimmig dem Stromliefervertrag über Ökostrom für die Jahre 2008 bis 2010 mit EnBW zu. Damit beziehen alle öffentlichen Einrichtungen zu 100 Prozent Ökostrom.

Vorangegangen war im Februar die Zustimmung des Gremiums zur Teilnahme an einer europaweiten Ausschreibung, bei der für Los 4, das ist der Ökostrom, so Bürgermeister Holger Dembek, die EnBW günstigste Anbieterin war. Der Ökostrom müsse zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen wie Wasserkraft, Windenergie, solare Strahlungsenergie, Geothermie oder Biomasse erzeugt werden, erklärte Dembek.

Die Herkunft des Stroms muss auf eindeutig beschriebene und identifizierbare Quellen zurückführbar sein, betonte er und wies darauf hin, dass es dafür Gütesiegel, Zertifikate und Prüfung durch den TÜV gebe. Die EnBW sei verpflichtet, einmal jährlich der Gt-Service-Dienstleistungsgesellschaft des Gemeindetages Baden-Württemberg einen Herkunftsnachweis für den gelieferten Ökostrom zu erbringen. Wenn die Bedingungen nicht erfüllt würden, fallen Strafen an.

Vorrangig solle der in unmittelbarer Nähe ökologisch erzeugte Strom ins Netz gespeist werden. Alle Gemeinden, die Ökostrom beziehen, werden in eine Badewanne eingespeist, verdeutlichte er das Funktionsprinzip.


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