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Grafenberg als Gesundheitsdorf?

10.07.2014 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Diakonie-Sozialstation Metzingen stellt neues Projekt vor

GRAFENBERG (der). Eine Projektidee der Diakonie-Sozialstation mit dem Namen „Das Gesundheitsdorf“ soll in Grafenberg konkret durch einen Neubau verwirklicht werden. Diakonie-Geschäftsführer Oliver Maier stellte das Projekt am Dienstag dem Gemeinderat vor.

Maier führte aus, dass „Veränderungen des Blickwinkels“ auf die Begleiterscheinungen des Alters deutlich werden. Eine „defizitorientierte Betrachtung“, bei der die „Inanspruchnahme von Hilfeleistungen mit Scham behaftet“ sei und Alter häufig mit Nutzlosigkeit und Kosten gleichgesetzt werde, sei der Ist-Zustand, so Maier. Extern werde derzeit festgelegt, „was alten Menschen zusteht“. Der bisherige Lösungsansatz sei ein „traditioneller, implizit bevormundender Fürsorgegedanke“.

Die neue Perspektive sei, dass „Hilfsbedarfe alter Menschen keine Defizite sind, sondern eine Nachfrage nach Dienstleistungen“, die das Angebot bestimme. Meier sprach von einem Rollenwechsel, bei dem „alte Menschen keine Fürsorgeempfänger, sondern Wirtschaftssubjekte mit Marktmacht und entsprechender Wertigkeit sind“. Der Patient sei jetzt Auftraggeber und nicht Fürsorgeempfänger.

Um „Das Gesundheitsdorf“ zu schaffen, sei ein „Kristallisationspunkt“ notwendig. Die „drängende Raumnot“ der Diakonie-Außenstelle und die Planungen zur Neubebauung der Ortsmitte machen das in Grafenberg konkret möglich.


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