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Grabenkämpfe

29.07.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ralf Epple, Kohlberg, Initiative Cycleride Region Esslingen. Zum Leserbrief Steuer für Radfahrer? vom 27. Juli. Ich finde es nicht schön, dass Herr Kuno Giesel diese Grabenkämpfe Autofahrer gegen Radfahrer immer wieder anfacht. Es ist sowieso schon befremdlich, dass Radverkehrspolitik von Autofahrern gemacht wird.

Klar haben dann Nicht-Radfahrer den Eindruck, Radwege dienen der Sicherheit, die Unfallzahlen beweisen aber das Gegenteil. Radwege sind vielleicht bis 15 Stundenkilometer gerade noch erträglich und zumutbar, bei höheren Geschwindigkeiten werden sie allerdings zur mitunter tödlichen Gefahr.Im Internet wimmelt es von Webseiten, die sich nur mit diesem Thema beschäftigen. Straßenfahrende Rennradradfahrer nehmen also Rücksicht auf die Gesundheit von Spaziergängern und anderen Radfahrern.

Wenn Herr Giesel allerdings der Meinung ist, wir sollten unsere 20 Kilometer Arbeitswege mit 15 Stundenkilometern bewältigen, ist das egoistisch, denn er selbst ärgert sich doch auch, wenn er nicht flüssig mit dem Auto ans Ziel kommt. Würde er ohne Not eine doppelte Fahrtzeit in Kauf nehmen? Vergessen sollte Herr Giesel auch nicht, dass er als Autofahrer ein umweltbelastendes, Stau- und Parkraumnot schaffendes sowie unfallträchtiges Fahrzeug bewegt. Schon allein die Betriebsgefahr seines Autos sollte ihn zu einer anderen Denkweise Radfahrern gegenüber bewegen.


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