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Nürtingen

Gottesdienst mit Lamas in Nürtingen

17.05.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Darf das Lama pupsen“ – diese Frage beschäftigte einige Kinder am vergangenen Montag im Innenhof der Nürtinger Versöhnungskirche kurz vor Beginn des Schöpfungsgottesdienstes, zu dem das „Forum 55+“ des evangelischen Kirchenbezirks eingeladen hatte. Hatten doch die beiden Lamastuten „Luna“ und „Iska“ von Pfarrerin Ulrike Schaich bei ihrer Ankunft auf dem Gelände zur allgemeinen Erheiterung einige diesbezügliche Laute von sich gegeben. Im Gottesdienst ging es um die Verbundenheit alles Lebendigen. Diese Verbundenheit wurde erlebbar in der Gegenwart der Tiere. Lamas, so die Pfarrerin, die sich für das „Institut für Theologische Zoologie“ engagiert, sind Distanztiere. Sie halten gerne Abstand – sowohl zu den eigenen Artgenossen als auch zu den Menschen. Wird dieser vom Gegenüber akzeptiert und begegnet man ihnen mit Respekt, so werden sie zu zuverlässigen Partnern des Menschen. Beide Stuten und auch die in Ohmenhausen verbliebenen Tiere ihrer kleinen Herde haben die Pfarrerin schon auf vielen Pilgerwanderungen begleitet. Märchenerzähler Eckardt Zehner alias Anton Knöselbein aus Linsenhofen nahm die Teilnehmer mit hinein in die Vorstellungswelt der Ketschua und Guarani, der Völker der Anden, von denen er, in Wams und Märchenhut gekleidet, drei Märchen vortrug. pm

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