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Gottes Schöpfung ist sehr gut

02.03.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Ich heiße Alima. Ich gehöre dem Volk der Arawak an, das schon immer in Surinam gelebt hat. Wir sind stolz darauf, im Einklang mit der Natur zu leben“. Alima ist eine von sieben Frauen aus Surinam, die heute, am 2. März, rund um die Welt zu Wort kommen werden. Auch Muyinga gehört zu ihnen. „Meine Vorfahren waren versklavte Afrikanerinnen und Afrikaner, die ins Landesinnere flohen. Wir leben im fast noch unberührten Regenwald“, erzählt sie.

Pfarrerin Claudia Kook Stephanuskirche Roßdorf

Surinam – man muss schon ein wenig auf der Landkarte suchen: ein kleines Land an der Küste, mit viel Regenwald im Landesinneren – in Südamerika. Ein Land voller Reichtum: Kulturen und Religionen aus aller Welt haben ihre Schätze mitgebracht, und teilen sie für ein gemeinsames Leben. Die Menschen sind stolz auf ihre vielfältigen Wurzeln. Und nicht nur das: „Die Natur hält vieles für uns bereit: Gold, Bauxit, die Andiroba-Bäume und auch die Meeresschildkröten.“

Doch Gold kann man nicht essen, wie die Surinamer wissen. Der Reichtum führt zur Ausbeutung der menschlichen Arbeitskräfte und der Natur. Vor allem die großen Mengen an Quecksilber, die zum Abbau des Goldes gebraucht werden, vergiften Flüsse, Pflanzen, Tiere und Menschen.


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