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Gibt es bald einen Pipeline-Kompromiss?

26.04.2017 00:00, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Unterensinger Gemeinderat und Flughafen-GmbH gehen in der Frage des Trassenverlaufs für die Kerosinleitung aufeinander zu

Alle sind sich einig, dass der Bau einer Kerosin-Pipeline zum Stuttgarter Flughafen sinnvoll ist. Streit herrscht seit fast zwei Jahren allerdings darüber, wo sie verlaufen soll. Nun zeichnet sich ein Kompromiss ab. Gleichzeitig soll ein Pipelinerealisierungsgesetz den Weg auch ohne Zustimmung von Grundstückseignern frei machen.

Mit der Pipeline könnten 6500 Lkw-Fahrten pro Jahr zum Stuttgarter Flughafen eingespart werden.  Archiv-Foto: Holzwarth
Mit der Pipeline könnten 6500 Lkw-Fahrten pro Jahr zum Stuttgarter Flughafen eingespart werden. Archiv-Foto: Holzwarth

UNTERENSINGEN. Seit dem Jahr 2014 hat die Flughafen-Stuttgart-GmbH Pläne, den Flughafen an das bereits bestehende europaweite Pipeline-Netz anzubinden. Dazu soll eine 19 Kilometer lange Treibstoffleitung entlang der Autobahn gebaut werden, die bei Wendlingen auf das bestehende Leitungsnetz trifft. Mit so gut wie allen Kommunen auf dem Weg ist sich die Flughafen-GmbH einig, nur Unterensingen lehnte im Juli 2015 mit sieben zu acht Stimmen die im Raumordnungsverfahren gefundene Trassenführung ab. Begründung: Der Trassenverlauf schränkt die Entwicklungsmöglichkeiten der Gemeinde, die schon mit Autobahn, Schnellstraße und demnächst der ICE-Trasse belastet ist, zu sehr ein.


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