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Gewerbesteuer bricht ein

23.07.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Finanzzwischenbericht offenbart dramatische Lage

UNTERENSINGEN  (bg). Zu Beginn der Sitzung am Mittwoch war die ursprüngliche Sitzungsvorlage schon überholt. Eine Tischvorlage zum Finanzzwischenbericht von Ortskämmerer Wolfgang Gerlach zeigte, wie sich die Zahlen verschlechtert hatten. Ganz drastisch ist der Einbruch der Gewerbesteuer. Erst seit der vergangenen Woche weiß die Gemeinde, dass sie umfangreiche Gewerbesteuerrückzahlungen für die Jahre 2007 bis 2010 leisten muss.

Aus diesem Grund gibt es statt 900 000 Euro Gewerbesteuer, wie geplant, nur 210 000 Euro. Deshalb muss zum Ausgleich des Verwaltungshaushaltes die Zuführung aus dem Vermögenshaushalt um 456 000 Euro auf 1 750 000 Euro erhöht werden. Da das Friedhofsgebäude in diesem Jahr doch nicht begonnen wird (siehe Artikel nebenan), verringert sich die Entnahme aus den Rücklagen um 311 514 Euro auf 2 917 686 Euro im Vergleich zum Planansatz. Zum Jahresende rechnet Gerlach mit einem Stand der Allgemeinen Rücklagen von 2 282 000 Euro, geplant waren 1 971 000 Euro.

Gerlach rechnet damit, dass sich die Gewerbesteuer in den kommenden Jahren auf einem Niveau von 800 000 Euro einpendeln wird – vor der Wirtschaftskrise lag der Schnitt bei zwei Millionen. Die Gemeinde hat Widerspruch gegen die Gewerbesteuerrückzahlung eingelegt.


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