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Gewalt und Demonstranten

23.06.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Florian Eisenbeis, Frickenhausen. Zum Leserbrief Demokratie und G8 vom 21. Juni. Der Leserbrief von Otto Dilger ist mehr als peinlich. Der Vergleich mit dem Tod Benno Ohnesorgs vor 40 Jahren ist wohl rein ideologisch motiviert und keinesfalls relevant. Weder die Demonstranten noch die Polizisten oder anweisenden Personen dürften damals beteiligt gewesen sein.

Ich hoffe, dass die Polizei auch noch in 40 Jahren die unschuldige Bevölkerung vor Randalierern beschützen wird. Dass der Zaun und die Sicherheitsmaßnahmen gerechtfertigt waren, bewiesen die gewalttätigen Autonomen, oder würde es Otto Dilger befürworten, einer der Staatschefs wäre durch einen Steinwurf verletzt oder getötet worden?

Hat sich bisher einer bei den verletzten Polizisten entschuldigt? Persönlich war ich bei den Krawallen nicht anwesend, doch weder die linken Medien noch Organisationen bestreiten, dass es Ausschreitungen gegeben hat, und jeder konnte es in den Fernsehbildern auf allen Kanälen sehen.

Dilger behauptet jedoch, es gebe Quellen, die beweisen, dass es weder Gewalttaten, Vermummte noch verletzte Polizisten gab. Es gibt auch genügend Aussagen linker Quellen, die man als Propaganda bezeichnen kann, man sollte in solchen Fällen differenzieren können. Keine politische Ansicht rechtfertigt Gewalt.


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