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GEW kritisiert Schulreformpläne Kreisverband: „Werkrealschulen sind Etikettenschwindel“

18.12.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm) Der Kreisverband Esslingen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) bezeichnet die von der Landesregierung geplante Umwandlung von Hauptschulen zu Werkrealschulen als Etikettenschwindel. „Statt grundsätzlich etwas an den Strukturen zu verändern, hält die Landesregierung mit aller Macht am überholten Schulsystem fest“, so Sandra Schettke, stellvertretende Vorsitzende der GEW im Landkreis Esslingen in einer Pressemitteilung.

Die Probleme der Hauptschule ließen sich nicht mit einer „neuen Etikettierung“ lösen. Werkrealschulen, an denen Hauptschüler einen mittleren Bildungsabschluss erreichen könnten, gebe es in Baden-Württemberg bereits seit 15 Jahren, so der Kreisvorstand. Der Abschluss der Werkrealschulen gelte als gleichwertig zum Realschulabschluss, werde aber von den Arbeitgebern schlechter akzeptiert als die mittlere Reife.


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