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GEW fordert Ausbau der Lehrerreserve

17.05.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

6,4 Prozent des Unterrichts sind an den Gymnasien im Landkreis Esslingen ausgefallen

Der Kreisverband Esslingen-Nürtingen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) macht sich für einen schnellen Ausbau der Lehrerreserve in Baden-Württemberg stark. Im September 2018 hätten 2000 Gymnasiallehrkräfte keine Stelle bekommen. Zugleich betrage der Unterrichtsausfall an den Gymnasien im Landkreis Esslingen 6,4 Prozent.

(pm) In einer Pressemitteilung des GEW-Kreisverbands Esslingen-Nürtingen wird Katya von Komorowski von der Landesfachgruppe Gymnasien der GEW folgendermaßen zitiert: „Die Steuereinnahmen sprudeln. Niemand versteht, warum nicht angesichts des Unterrichtsausfalls die Vertretungsreserve schnell ausgebaut wird. In Schularten, in denen kein Lehrermangel herrscht, könnte die Vertretungsreserve sofort ausgebaut werden. Im September 2018 haben 2000 Gymnasiallehrkräfte keine Stelle bekommen.

Die Erhebungen zum Unterrichtsausfall kann sich die Kultusministerin auch sparen, wenn die Schulen bereits zum Beginn des Schuljahres mangelhaft ausgestattet werden und die erhobenen Zahlen folgenlos bleiben.“

In der ständigen Lehrerreserve seien 1666 Stellen, gleichzeitig gebe es pro Schuljahr 6000 bis 7000 Lehrkräfte, die längere Zeit ausfallen, die meisten aufgrund von Mutterschutz und Elternzeit. Grüne und SPD hatten sich 2011 auf einen Ausbauplan geeinigt und wollten jährlich die Lehrerreserve um 200 Stellen ausbauen.


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