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GEW: Eine Schule für alle

30.06.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

GEW: Eine Schule für alle

Lehrergewerkschaft fordert, Kinder länger gemeinsam lernen zu lassen

NÜRTINGEN (pm). Zurzeit wird die Schulstruktur öffentlich ins Visier genommen und mit der Frage diskutiert, ob speziell die Hauptschule in die Sackgasse geraten ist. Dabei stellte sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) des Ortsverbandes Nürtingen bei ihrer Mitgliederversammlung die Frage, warum so hartnäckig an dem dreigliedrigen Schulsystem festgehalten wird.

Die bildungspolitische Referentin der GEW Stuttgart, Dr. Ute Katzmeier, wies in ihrem Vortrag darauf hin, dass die GEW schon lange um eine Schule für alle kämpfe und die frühe Selektion nach Klasse 4 eindeutig kritisiert werde. Die Dreigliedrigkeit des Schulsystems sei pädagogisch nicht zukunftsfähig, vielmehr verstärke sie soziale Ungerechtigkeit und steigere keinesfalls das Leistungsniveau.

Interessanterweise zeige eine Statistik, basierend auf der Iglu-Studie, dass die deutschen Grundschüler im Vergleich zu anderen Ländern über ein hohes Leistungsniveau verfügten, mit relativ wenig Problemen im unteren Leistungsbereich, also international gut mithalten könnten. Fünf bis sechs Jahre später stellten sich die Verhältnisse völlig anders dar, und zwar in einem schlechteren Gesamtergebnis, einem eminenten Leistungsabfall im Vergleich zu anderen internationalen Schulsystemen und riesigen Problemen im Bereich der Hauptschule.


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