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Gen-Hoffnung?

29.09.2007, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Lothar Roß, Aichtal. Zu den Artikeln Ziegler will mehr Offenheit bei Genversuchen vom 26. und Grüne Gentechnik hat Kommunikationsprobleme vom 27. September. Das Gespräch mit Rektor Ziegler machte ja fast Hoffnung, dass an der Genfachhochschule allmählich Vernunft einkehrt bezüglich Gentechnik nach Professor Lenz das zweite Signal in dieser Richtung. Der Ruf der FH ist bereits ruiniert, ein Eingreifen der Hochschulleitung ist längst überfällig.

Die Hoffnung währte nur bis Donnerstag, bis zum Bericht über den FH-Tag der Gentechnik, dieser Werbeveranstaltung für Monsanto und deren Repräsentanten Professor Schier. Eine Fachfrau aus USA (Monsanto??) durfte über Verdoppelung der Erträge schwadronieren, während laut aktuellen Statistiken Genanbau geringere Erträge bringt.

Der Maiszünsler, der zu einem taktisch so geschickten Zeitpunkt aufgetaucht war, musste natürlich, mangels anderer vernünftiger Gründe, für Agrogentechnik herhalten. Auch das Klagelied über Feldzerstörungen durfte nicht fehlen. Über die Verseuchung der Umwelt und Gesundheitsgefahren referierte Schier offensichtlich nicht.


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