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"Gelernt, genauer hinzusehen"

12.06.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gelernt, genauer hinzusehen

MPG-Abiturienten gestalteten Abend mit philosophischen Gedankenspielen

NÜRTINGEN (tani). Geist-Reich Gedankenspiele mit Philosophie und Musik: unter diesem Titel hatte der Philosophiekurs des Abiturjahrgangs 2007 unter Leitung von Michael Grewenig in die Aula des Max-Planck-Gymnasiums geladen.

Nach 13 Jahren Schule ins Leben entlassen zu werden ist etwas, was bei vielen Abiturienten widersprüchliche Gefühle auslöst. Die Moderatoren Eva Blomberg und Marc Ebinger nahmen das bevorstehende Ende ihrer Schulzeit als Ausgangspunkt für die Frage, ob ihnen wohl der Philosophiekurs in diesem Punkt helfen könne. Und überhaupt: Was bleibe nach einem Jahr Unterricht im Gedächtnis?

Zunächst einmal große Namen und berühmte Zitate. Nietzsches Gott ist tot zum Beispiel oder Sokrates Einsicht: Ich weiß, dass ich nichts weiß.

Die bunt gemischten Erinnerungen an Denker und Gedanken dienten den Kursteilnehmern als Einstieg in ihren gut zweistündigen Streifzug durch die Philosophiegeschichte. Dabei schlüpften die Schüler in die Rolle großer Philosophen, zitierten deren Werke, erläuterten die komplexen Ideen und stellten Bezüge zur Gegenwart her.

So hatte Platon (Annemarie Schantor) den Beweis für die Existenz einer unsterblichen Seele gleich mitgebracht: Eine Videosequenz über das Nahtoderlebnis einer blinden Amerikanerin sollte Zweifler im Publikum überzeugen.


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