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Geldwäscher geschnappt?

04.12.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

38-jähriger Kirchheimer legte Teilgeständnis ab

(lp) Ein Ermittlungsverfahren wegen Geldwäsche hat das Betrugsdezernat der Esslinger Kriminalpolizei in den vergangenen Monaten geführt. Beschuldigt wird ein 38-jähriger Mann aus Kirchheim/Teck, der durch fingierte Zahlungen an seine Firma 116 500 Euro erhielt und an einen Kurier weitergab.

Bereits im Frühjahr dieses Jahres waren Mitarbeitern der Hausbank des Tatverdächtigen ungewöhnliche Zahlungseingänge auf dem Konto des Mannes aufgefallen. Nach einer Anzeige beim Betrugsdezernat der Esslinger Kriminalpolizei wurden dort die Ermittlungen aufgenommen.

Nach umfangreichen, sehr zeitintensiven und monatelangen Recherchen bestätigte sich schließlich der Verdacht, dass der 38-Jährige Geldwäsche betrieb oder zumindest daran beteiligt war. Deshalb wurden im August die Wohn- und Geschäftsräume des 38-Jährigen in Kirchheim durchsucht.

Außerdem wurde sein Computer und umfangreiches Aktenmaterial beschlagnahmt. Nach Auswertung des Computers und der beschlagnahmten Unterlagen sind sich die Ermittler der Kriminalpolizei sicher, dass der Kirchheimer von einem bereits wegen Anlagebetrug inhaftierten Niederländer oder auch dessen Mittelsmänner angeworben worden war. Dem in Monaco wohnhaften Holländer wird Geldwäsche und Anlagebetrug mit einem Schaden von etwa 28 Millionen Euro vorgeworfen.


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