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Geld für Heidengraben

30.04.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm) Der Bund fördert im Rahmen seines Programms „Investitionen für nationale Kultureinrichtungen“ die Keltenfundstelle Heidengraben mit zwei Millionen Euro. Damit rücke die Umsetzung der Keltenkonzeption am Heidengraben in greifbare Nähe, teilt der Kirchheimer Grünen-Landtagsabgeordnete Andreas Schwarz mit. Und auch der Nürtinger CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Hennrich freut sich: „Die Kelten nehmen weiter Fahrt auf.“ Die großzügige Förderung des Bundes zeige, für wie bedeutsam das Kulturprojekt eingeschätzt werde, so Hennrich. Andreas Schwarz ist sich sicher, dass zusammen mit der bereits bewilligten Landesförderung die Kommunen in der Heidengraben-Region nun starten könnten: „Damit ist der Restbetrag, der von den Kommunen noch aufgebracht werden muss, so überschaubar, dass wir dicht vor dem Ziel stehen.“ Die Gemeinden Hülben, Grabenstetten und Erkenbrechtsweiler wollen am keltischen Gräberfeld am Burrenhof das „Erlebnisfeld Heidengrabenzentrum“ realisieren. Dieses ist Teil der Keltenkonzeption des Landes „Baden-Württemberg und seine Kelten“. Beim Heidengraben handelt es sich um ein spätkeltisches Oppidum – eine stadtähnliche, befestigte Großsiedlung – die vermutlich die größte keltische Siedlung auf dem Europäischen Kontinent zur damaligen Zeit darstellte.

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