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Gegen Glücksspiel

27.11.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(jg) Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer. So manches Leben gerät aus den Fugen. Da kommt es mehr und mehr vor, dass Menschen buchstäblich meinen, alles auf eine Karte setzen zu müssen. Auch wenn sie es ahnen oder gar wissen, sie vergessen oder verdrängen eins: Beim Glücksspiel gewinnt letztlich immer nur einer – die Bank oder der jeweilige Anbieter.

Und dadurch führt der Weg schnurstracks in die Sackgasse. Alles wird nur noch schlimmer. Dass sich allein im ersten Halbjahr 31 Personen Hilfe suchend an die Suchtberatung des Landkreises in der Nürtinger Kirchstraße 17 wandten, ist erschreckend und erfreulich zugleich. Zum einen zeigt es, wie rasant diese Art der Abhängigkeit um sich greift, zum anderen ist es ein Indiz dafür, welch guten Ruf diese Anlaufstelle genießt.

Deren Arbeit will die 20. Auflage unserer Weihnachtsaktion unterstützen. Speziell geht es um die Orientierungs- und Motivationsgruppe, in der man sich austauschen und gegenseitig stärken kann, um der Versuchung künftig zu widerstehen. Das gelingt auch dadurch, dass man sich gegenseitig die Hintergründe klarmacht.

Direktspenden unter: Suchtberatung


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