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Gegen den „Einheitslehrer“

05.04.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

CDU-Abgeordneter Kunzmann über grün-rote Bildungspolitik

NÜRTINGEN. Die Expertenkommission der grün-roten Landesregierung empfiehlt die Abschaffung des differenzierten Lehramts für Realschulen, Gymnasien und auch der Sonderschulen. Lehrer für alle weiterführenden Schularten sollen künftig einheitlich ausgebildet werden.

Für den CDU-Landtagsabgeordneten Thaddäus Kunzmann ein Vorschlag mit weiter reichenden Wirkungen als es auf den ersten Blick erscheint. „Diese Veränderungen werden nicht nur den Schülern mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen nicht gerecht. Vielmehr ist das auch eine klare Ansage zur Abschaffung Gymnasiums. Da wundert es auch nicht, dass der Kultusminister auch den angeblichen Sonderstatus des Gymnasiallehrers infrage stellt“, kritisiert Kunzmann die zur Weiterentwicklung der Lehrerausbildung in Baden-Württemberg vorgelegten Handlungsempfehlungen. Auch der Philologenverband sieht das ähnlich und hört das „Totenglöcklein fürs Gymnasium“ läuten.

„Dass Grün-Rot die Realschulen, Werkrealschulen und Hauptschulen abschaffen wollen, wissen wir schon eine Weile. Aber diese Landesregierung will in Wahrheit auch kein Zweisäulen-Modell aus Gymnasium und Gemeinschaftsschule“, ärgert sich Thaddäus Kunzmann. „Ihr geht es darum, eine Einheitsschule – die Gemeinschaftsschule umzusetzen. Und weil Sie weiß, dass dies nicht dem Mehrheitswunsch der Eltern entspricht, betreibt sie die Abschaffung des Gymnasium durch die Hintertür.“


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