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Gefahren durch Zuschüsse?

04.10.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mark Hübler, Weil im Schönbuch. Zum Artikel Wie radlerfreundlich ist Nürtingen? vom 29. September. Ich würde gerne klarstellen, dass man Tempo 25 nur auf wenigen gut ausgebauten Radwegen fahren kann. Auf den meisten Radwegen sind schon Geschwindigkeiten zwischen 15 und 20 Kilometer pro Stunde verantwortungslos, vor allem wenn die Fußgänger gemeinsam oder direkt daneben geführt werden. Dies sind Geschwindigkeiten, die auch von wenig geübten Radfahrern regelmäßig überschritten werden.

Das Thema Subventionen wurde leider nur kurz angeschnitten, so dass den meisten Lesern das Problem unklar bleiben dürfte. Die Subventionierung von gemeinsamen Fuß- und Radwegen ist ein Grund, warum diese (trotz gegenteiliger Gesetzeslage) bevorzugt gebaut werden. Radwege an Durchgangsstraßen werden gefördert. Fußwege müssen die Städte und Gemeinden selbst bezahlen. Gemeinsame Fuß- und Radwege werden gefördert, als wären sie reine Radwege. Was liegt also näher, als sich den Gehweg fördern zu lassen, indem man ihn zum gemeinsamen Fuß- und Radweg macht?

Der Bundesrechnungshof hat diese Förderungspraxis 2006 kritisiert, und auch die Fachzeitschrift Die Polizei hat das Thema aufgegriffen, weil deswegen die Notlösung nach der Straßenverkehrsordnung gegenüber der Regellösung bevorzugt wird. Geplant ist, dass ein Eigenanteil von 50 Prozent festgeschrieben wird. Dies würde die Bevorzugung reduzieren, aber nicht beseitigen.


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