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Gefahren bleiben

31.08.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ralf Epple, Kohlberg, Initiative Cycleride Bezirk Esslingen. Zum Leserbrief Recht der Radfahrer vom 24. August. Ich war über den Leserbrief von Herrn Schorr gelinde gesagt schockiert! Vor allem darüber, dass er die von judikativer Rechtsprechung geforderten 1,5 Meter Mindest-Überholabstand lächerlich findet und derjenige, dem ein halber Meter zu knapp ist, soll nicht auf der Straße fahren. Was macht eine ältere Dame, wenn kein Radweg beziehungsweise -streifen vorhanden ist? Herr Schorr muss eventuell bei solchen Aussagen um seinen Führerschein bangen! Schließlich ist anzunehmen, dass er mit seiner eigenen Rechtsauffassung sich im Straßenverkehr ebenso verhält und selbst bei Tempo 100 einen pendelnden Radfahrer mit 50 Zentimeter völlig ausreichend und dann vermutlich auch bei Gegenverkehr überholt. Was ist, wenn der Radfahrer plötzlich einem Igel oder Ast ausweichen muss? Was ist mit dem Winddruck von Autos oder Lastwagen? Eine normalgewichtige Frau oder ein Schüler, in diesem Fall wohl nur halb so schwer wie Herr Schorr, wird dann regelrecht weggeblasen. Geschwindigkeitsdifferenz lautet hier die Gefahr! Weiter schreibt er, dass ängstliche Kinder und Rentner nicht auf der Straße fahren sollen. Ja wie kommen die Leute denn zum Ziel, wenn es nur diese Straße gibt?


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