Schwerpunkte

Region

Garten von Familie Schmon lockte Hunderte Besucher an

19.08.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Garten von Familie Schmon lockte Hunderte Besucher an

Erholung vom Alltag suchten mehrere hundert Besucher am Sonntag im Garten von Familie Schmon in Grafenberg. Beim „Tag des offenen Gartens“ konnte jeder sehen, wie aus einer Streuobstwiese im Laufe der Jahre ein kleines Paradies gewachsen ist. Viele ließen sich davon für den eigenen Garten inspirieren. Bauern- und Steingarten, Kräuterspirale, Kakteen und Blumen, Biotop und vieles mehr luden zum Verweilen unter alten Obstbäumen ein und boten Gelegenheit zum Gespräch mit anderen Gartenfreunden. Sylvia Schmon (Bildmitte), die eigentlich historischen Weihnachts- und Osterschmuck sammelt, hat auch eine beträchtliche Sammlung von Pflanzen zu „unserem kleinen Paradies“ wachsen lassen. „Gartenarbeit ist für mich wie Meditation“, erklärt sie ihre Freude am Garten und an der Natur. Ehemann Ewald baute ein „Fünf-Sterne-Hotel“ für Wildbienen und Insekten. Vögel und Fische fühlen sich genauso wohl wie die Menschen in der grünen und blühenden Naturpracht. „Da ist nichts vom Gärtner angelegt“, so Schmon zu der natürlichen Umgebung, in der es für sie kein Unkraut gibt. Beispiel dafür ist „Gundermann“, von vielen eben als Unkraut verachtet, kommt das Gewürz- und Heilkraut bei ihr in die Kräuterbutter oder an den Salat. „Jede Pflanze und jeder Stein hat eine eigene Geschichte“, informierte sie und gab Beispiele, aus welchem Land sie einen Kaktus oder woher sie welche Kräuter mitgebracht hat. Ihr Mann erzählte, wie sie über einen Flohmarktkontakt zu einem vier Tonnen schweren Fäkalientrog kamen, der vielfach bewundert wurde. Der war für ein Museum geplant als Bestandteil eines alten Bahnhofes und macht sich jetzt ausnehmend gut in dem Garten als nützliche Dekoration, in der sich Regenwasser sammelt. „Die Freude am Garten weitergeben, Menschen dafür interessieren“, war Motivation, ihren Garten zu öffnen für fremde Menschen, die schnell Kontakt zueinander fanden, denn es gab viel zu entdecken. der


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Mit PayPal bezahlen

1,20 €

einmalig

10-Tage-Angebot

  • 10 Tage alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch
  • Mit PayPal bezahlen

5,00 €

einmalig

Digitalabo

Jetzt neu - mit PayPal bezahlen!

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • jederzeit kündbar

22,50 €

pro Monat


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 66% des Artikels.

Es fehlen 34%



Region