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Für weicheres Wasser in Wolfschlugen

06.03.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Für weicheres Wasser in Wolfschlugen

Gemeinde will sich im Zweckverband für Verfahren der Nanofiltration einsetzen

WOLFSCHLUGEN (kiho). Der Wunsch nach weichem Wasser ist in Kommunen, aus deren Wasserhähnen das harte Filderwasser fließt, groß. Dazu gehört auch Wolfschlugen. Ein Gutachten, das deshalb vom Zweckverband der Filderwasserversorgung beim Technologiezentrum Wasser der Uni Karlsruhe mit Möglichkeiten zur Wasserenthärtung in Auftrag gegeben wurde, liegt inzwischen vor.

In der Vergangenheit sind Projekte zur Wasserenthärtung entweder an der Umweltverträglichkeit oder an den immensen Kosten gescheitert, berichtete Bürgermeister Ottmar Emhardt dem Gemeinderat. Eine neue Möglichkeit zur Enthärtung des Wassers mittels einer Nanofiltration beruhe derzeit noch hauptsächlich auf Modellrechnungen, denn der Einbau einer solchen Filterung sei erst vor einem dreiviertel Jahr in kleinerer Form erstmalig in Bad Rappenau angelaufen. Dennoch komme diese Art der Filtration zur Enthärtung durchaus in Frage.

Bei der Nanofiltration werde das zu enthärtende Wasser durch eine Membran gedrückt. Die Membranen seien dabei nur für das Wasser durchgängig, während die gelösten Stoffe hauptsächlich im Konzentrat verblieben. Dieses Konzentrat selbst müsse danach ökologisch und auch betriebswirtschaftlich vertretbar entsorgt werden. Dies könne beispielsweise durch die Einleitung in den Neckar geschehen.


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