Schwerpunkte

Region

Für "Vermittlungsbilanz"

06.04.2005 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(ba) Um das wesentliche Ziel von „Hartz IV“, mehr Menschen in Arbeit zu bringen, wirksam zu unterstützen, bestärkte die Kreistagsfraktion der FWV die Kreisverwaltung Reutlingen darin, mit der Arbeitsagentur eine „das Gesetz ergänzende“ Kooperation anzustreben. Da dies dem Kreis wie seither eine aktive Arbeitsstellenvermittlung ermöglichen sollte, erschien eine Vereinbarung als „reine Formsache“. Gemeinsame Anlaufstellen hätten mehrere Behördengänge und überhaupt Bürokratismus erspart, den Hilfeempfängern käme das bewährte „Know-how“ der früher eigens dafür gegründeten Kommunalen Arbeitsfördergesellschaft (KomAG) zugute. Stringente Weisungen aus dem Wirtschaftsministerium ließen diese Kooperation scheitern, dort verweigerte man sich vor allem einer weiterhin eigenständigen Arbeitsvermittlung durch die „KomaAG“, was letztlich deren Ende bedeute. Die FWV bedauert dies sehr, sie befürchtet, dass bei den Arbeitsagenturen auch künftig viele Gelder und Personalressourcen in der „reinen Verwaltung der Arbeitslosigkeit“ verpuffen. Die FWV hält es für vorrangig, neue Arbeitsgelegenheiten zu vermitteln. Sie hat deshalb angeregt, den Kreisgremien künftig auch eine „Vermittlungsbilanz“ aufzuzeigen, nötigenfalls unter Einbeziehung der Arbeitsagenturen in ein Berichtswesen.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Mit PayPal bezahlen

1,20 €

einmalig

10-Tage-Angebot

  • 10 Tage alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch
  • Mit PayPal bezahlen

5,00 €

einmalig

Digitalabo

Jetzt neu - mit PayPal bezahlen!

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • jederzeit kündbar

22,50 €

pro Monat


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 54% des Artikels.

Es fehlen 46%



Region