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Für starkes Berufschulwesen

26.04.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

CDU-Kreistagsfraktion kritisiert Bildungspolitik des Landes

Die bildungspolitischen Entscheidungen der Landesregierung lassen aus Sicht der CDU-Kreistagsfraktion völlig außer Acht, dass es neben dem allgemeinbildenden Schulsystem gerade auch im Kreis Esslingen ein sehr erfolgreiches berufliches Schulsystem gebe. Es biete vielen Schülerinnen und Schüler aus allen Schichten hervorragende Aufstiegsmöglichkeiten.

(pm) Mit dem beruflichen Schulwesen sei auch für mehr Bildungsgerechtigkeit gesorgt, betont die CDU-Fraktion. Aktuell werde in Baden-Württemberg jede zweite Hochschulzugangsberechtigung über das berufliche Schulsystem erworben. Nach der Ausrufung eines Zwei-Säulen-Modells mit Gymnasium und Gemeinschaftsschule gingen die aktuellen Übergangszahlen auf das Gymnasium Richtung 50 Prozent, in manchen Städten über 60.

Aus Sicht der CDU-Kreistagsfraktion sei das eine Entwicklung, die auf Dauer gesehen massive Auswirkungen auf die beruflichen Schulen und die vorhandene Schulstruktur insgesamt haben werde. „Zum einen muss auf kommunaler Ebene im Bereich der Gymnasien und Gemeinschaftsschulen neu investiert werden, während es zum anderen auf Kreisebene bei gleichzeitig sinkenden Schülerzahlen zu Überkapazitäten kommen dürfte“, so der Fraktionsvorsitzende Martin Fritz. Im vergangenen Jahr hätten bundesweit bei einem Rückgang von 8,8 Prozent nur 106 000 Studierende ein ingenieurwissenschaftliches Studium begonnen.


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