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Für Naturfreunde und Bauherren

04.07.2011 00:00, Von Peter Dietrich — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das Naturschutzzentrum Schopflocher Alb wurde für 1,8 Millionen Euro saniert und erweitert

Welches Gebäude schafft es schon, dreimal eingeweiht zu werden? Beim Naturschutzzentrum Schopflocher Alb folgte die dritte Einweihung am Samstag auf den Tag genau 15 Jahre nach der zweiten. Das Naturschutzzentrum bekam mehr Platz, eine neue Dauerausstellung, ein Biosphärenlädle und ein Café.

LENNINGEN-SCHOPFLOCH. 195 Kilowattstunden Energie pro Quadratmeter und Jahr darf ein Neubau laut Energieeinsparverordnung (ENEV) verbrauchen, ein modernisierter Altbau 280. Das sanierte und erweiterte Naturschutzzentrum kommt mit 61 aus. Statt mit Öl wird nun mit Holzpellets geheizt, das Dach trägt eine Fotovoltaikanlage, die moderne Beleuchtung wird tageslichtabhängig gesteuert, die Toilettenspülung arbeitet mit Regenwasser. Der Neubau wurde teilweise eingegraben, das verringert Wärmeverluste.

Verwendet wurden gesundheitlich unbedenkliche und nachwachsende Rohstoffe. Sie kommen aus der Region: Das Holz stammt aus dem Schopflocher Wald und aus dem Schwarzwald, die Steine von der Schwäbischen Alb. Die Handwerker kamen zum Großteil aus dem Landkreis. Auf geklebte Konstruktionen wurde verzichtet, eine geschraubte Außenverkleidung lässt sich viel besser reparieren, bei Bedarf sortenrein trennen und recyceln.


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