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Für mehr Marktwirtschaft auf dem Stromsektor

22.05.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

FDP-Bundestagsabgeordnete Judith Skudelny war zu Gast in Aichtal – Forderung nach Reform des EEG

Der FDP/DVP-Ortsverband Aichtal-Neckartenzlingen hatte jüngst zu einem Vortrags- und Diskussionsabend zum Thema „Energiewende – eine ehrliche Zwischenbilanz“ ins Gasthaus Adler in Grötzingen eingeladen. Gastrednerin war die Energieexpertin der baden-württembergischen FDP, Judith Skudelny.

AICHTAL-GRÖTZINGEN (pm). „Die Sonne schickt keine Rechnung. Richtig. Die schickt nämlich der Stromversorger. Und sie steigt von Jahr zu Jahr“, begann Skudelny ihren Vortrag. Dies schade Handwerk, Gewerbe und Industrie, welche 70 Prozent der Stromerzeugung verbrauchen, und gefährde somit Arbeitsplätze.

Außerdem sei beim Strompreis die Schmerzgrenze bei den Bürgern erreicht. Insofern ist die Zwischenbilanz in Sachen Energiewende, die die FDP-Bundestagsabgeordnete zog, mehr als durchwachsen. Zwar lieferten Wind und Sonne ausreichend Energie, in manchen Zeiten allerdings zu viel, in anderen zu wenig. „Mit den erneuerbaren Energien wird Strom sauberer – aber nicht bezahlbar oder gar verlässlich. Im Gegenteil. Davon sind wir mehr denn je entfernt“, unterstrich Skudelny.

Schon heute sei Deutschland aufgrund der EEG-Umlage gut 200 Milliarden Euro an Zahlungsverpflichtungen in den nächsten Jahrzehnten eingegangen. Und jedes Jahr kämen aufgrund des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes (EEG) rund 20 Milliarden hinzu.


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