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Fröhliches Geschnatter aus einem Beurener Maisacker

14.09.2020 05:30, Von Kirsten Oechsner — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In Balzholz dürfen Gänse sich an Getreide satt fressen, damit einmal eine kulinarische Köstlichkeit aus ihnen wird

Plötzlich ist es zu hören, das Geschnatter von Gänsen auf dem Weg von Beuren nach Balzholz. Irgendwo zwischen Äckern und einer Obstplantage müssen die Tiere sein, doch es ist kein Stall zu sehen und der nächste landwirtschaftliche Betrieb ist weit weg.

Die Gänse im Maisfeld mit den Initiatoren des Projekts Norbert Hartlieb (links) und Martin Zaiser Foto: Oechsner
Die Gänse im Maisfeld mit den Initiatoren des Projekts Norbert Hartlieb (links) und Martin Zaiser Foto: Oechsner

BEUREN-BALZHOLZ. Wer dem Geschnatter neugierig nachgeht, wird wider Erwarten in einem Maisfeld fündig: 180 Gänse sind dort Tag und Nacht frei im großen Pulk unterwegs, dürfen fressen wann und so viel sie wollen. Die Gänse leben im Glück, weil Projekt-Initiator Norbert Hartlieb genug hatte von einer fettigen und schlecht schmeckenden Supermarkt-Gans und aktiv wurde. Er suchte nach Alternativen, denn: „Ich habe einen starken Bezug zu guten Lebensmitteln“, meint der Balzholzer, der 16 Jahre als Koch gearbeitet hat. In den Genuss einer in der Region unter artgerechten Bedingungen aufgewachsenen Gans wollte er auch andere Menschen bringen: „Gänse sind verrückt nach Mais“, weiß er inzwischen.


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