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Freibad-Klage

13.09.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Klaus Schorr, Nürtingen. Hatte man in den letzten Jahren vielleicht geglaubt, die Nürtinger Stadtväter wären beim Termin zur Schließung des Freibads etwas flexibler geworden, so sah man sich ausgerechnet dieses Jahr wieder böse getäuscht. Denn ausgerechnet dieses Jahr gehen die Sommerferien auch in die dritte Septemberwoche und ausgerechnet dieses Jahr schließt das Nürtinger Freibad eine Woche früher als alle anderen Freibäder im Umkreis.

Also am Wetterbericht kann es nicht so recht gelegen haben, denn der verheißt für diese Woche fast nur Gutes, zumindest gut genug, um diese eine Woche aufzulassen. Die Besucherzahlen sind in den Septembertagen nach dem miesen August auch wieder gestiegen und erreichten beim Saisonfinale am vergangenen Sonntag noch mal mehrere hundert Besucher.

Hat man mit den zwei guten Monaten Juni und Juli etwa schon genug eingenommen (zusätzliche Einnahmen durch die nahezu Verdoppelung der Preise bei der Umstellung von Punkte- auf Bonuskarte hinzugerechnet) oder hat man es schlichtweg nicht mehr nötig, noch eine Woche dranzuhängen? Es lohnt sich ja nicht mehr, Personalkosten und, und, und . . .

Ich erinnere mich, dass Nürtingen vor ein paar Jahren zur bürgerorientiertesten Stadt Deutschlands gekürt wurde. Na ja, müssen die Kids halt in dieser Woche an die Baggerseen oder in die umliegenden Freibäder gehen, was viele Nürtinger bereits tun oder etwa ins Hallenbad? Man sollte OB Heirich & Co mal bei 29 Grad Celsius ins Hallenbad stecken.


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