Region

Forstamt warnt vor Gefahr im Wald

13.02.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Auch nach Abflauen des Sturmtiefs Sabine gibt es keine Entwarnung

(la) Die stürmischen Tage haben im Wald ihre Spuren hinterlassen: Im Landkreis Esslingen hat das Sturmtief Sabine rund 5000 Kubikmeter Sturmholz geworfen. Das Forstamt warnt Waldbesucher vor Gefahren, selbst wenn sich der Sturm gelegt hat. Dürre Äste, die noch in den Baumkronen hängen, sind durch den Wind gelockert worden und können nun bereits durch kleinste Windbewegungen herunterfallen.

„Spaziergänger sollten derzeit den Wald meiden“, lautet der Rat des Kreisforstamts. Vor allem der Aufenthalt unter alten Baumkronen berge Gefahren, da alte Bäume einen höheren Anteil an abgestorbenen Ästen aufweisen. Auch vom Wind in Schräglage gebrachte Bäume können ohne Vorwarnung zu Boden gehen. Dass viele Bäume durch die vorangegangenen Trockenheitsjahre geschwächt sind und in der Folge Feinwurzelanteile eingebüßt haben, erhöht die Gefahr.

Nachdem sich der Sturm gelegt hat, beginnen jetzt die Aufräumarbeiten im Wald. Da in Sturmhölzern oft schwer kalkulierbare Spannungen auftreten, zählt die Aufarbeitung der geworfenen Bäume zu den gefährlichsten Forstarbeiten überhaupt. „Das ist absolute Spezialistentätigkeit“, betont die Leiterin des Kreisforstamts, Cordula Samuleit. Vom Sturm betroffene Privatwaldbesitzer sollten nicht vorschnell mit Aufräumarbeiten beginnen, sondern sich zuerst Rat von ihrem zuständigen Revierleiter holen, so die Esslinger Amtsleiterin.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen

1,20 €

10-Tage-Angebot

  • 10 Tage alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

5,00 €

6-Wochen-Angebot

  • 6 Wochen alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

19,90 €

Digitalabo

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • monatlich kündbar

22,50 €


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 68% des Artikels.

Es fehlen 32%



Region