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Fördern statt verbieten

21.01.2020 05:30, Von Thomas Krytzner — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Obst- und Gartenbauern im Kreisverband ehren verdiente Mitglieder und fordern bei der Pflege der Streuobstwiesen freie Hand

Der geplante Schutz der Streuobstwiesen durch das Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz stößt bei den Obst- und Gartenbauern auf heftigen Widerstand. „Der gesetzliche Schutz bringt nur Einschränkung und Bevormundung mit sich“, ärgerte sich Sigrid Jetter bei der Hauptversammlung des Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauvereine (OGV).

Für die geehrten Mitglieder Karl Maier, Bernhard Janorschke und Hans Kiener (von links) gab es Anstecker und Präsente. Foto: kry
Für die geehrten Mitglieder Karl Maier, Bernhard Janorschke und Hans Kiener (von links) gab es Anstecker und Präsente. Foto: kry

KIRCHHEIM-JESINGEN. Das Land Baden-Württemberg reagierte mit einem Eckpunktepapier auf das Bienen- und Insektensterben. Statt den Mitgliedern vorzuschreiben, wie die Streuobstwiesen zu pflegen sind, solle man die Mitbürger lieber durch nachhaltige Förderung begeistern. Die OGV-Vorsitzende Sigrid Jetter stellte fest: „Viele Obstbäume werden kaum noch gepflegt.“ Als große Chance für den Erhalt des Streuobstparadieses sieht Jetter die Fachwartausbildung. „Gemeinsam mit dem Kreisverband Esslingen bilden wir Menschen unter anderem in Obstbaumschnitt und Mosterei aus.“


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